Die Jury des Axel-Eggebrecht-Preises

Peter Leonhard Braun wurde 1929 in Berlin geboren.
Nach seinem Studium der Volkswirtschaft an der Freien Universität Berlin arbeitete er als Autor und Regisseur von Radio-Features in Berlin, Paris und London. Seine Stücke (u.a. "Glocken", "Hühner", "Hyänen") setzten Massstäbe, wurden mit rund 70 Preisen ausgezeichnet (u.a. Prix Italia) und in 15 Sprachen verbreitet - als Trendsetter, Radio-Bestseller und schliesslich als Klassiker der "akustischen Emanzipation" des Features.
Von 1974 bis 1994 leitete Braun die Feature-Abteilung des SFB - das grösste Feature-Produktionszentrum in Deutschland. Zwischen 1973 und 1995 oblag ihm auch die Organisation und Leitung der "Internationalen Featurekonferenz". Beim Internationalen Fernseh- und Hörfunkwettbewerb PRIX FUTURA BERLIN war er ab 1979 verantwortlich für den Hörfunk, vier Jahre später auch für das Fernsehen. Parallel dazu übernahm er ab 1988 die Organisation und als Leiter das Operative Management des PRIX EUROPA, der 1997 mit dem PRIX FUTURA BERLIN fusionierte. Sein Ziel von Beginn an: Schaffung eines lebendigen, wandlungsfähigen Fernseh- und Radiowettbewerbs (seit 2001 auch Internet) mit starker regionaler, nationaler und europäischer Trägerschaft.
Peter Leonhard Braun ist Schatzmeister des PRIX EUROPA.

Peter Klein, Dr. phil., geboren 1953. Zunächst Volksschullehrer, später Studium der Psycholgie und Politikwissenschaft in Innsbruck. Ab 1980 freier Mitarbeiter im ORF-Landesstudio Vorarlberg. Gestalter einer Vielzahl von Beiträgen, Dokumentationen und Features, gemeinsam mit Michael Köhlmeier Autor einiger Hörspiele. Daneben: Universitäslektor für Sozialwissenschaft. 1986: Übersiedlung nach Wien, Producer der Sendereihen TONSPUREN. Nach einem zweijährigen Gastspiel beim JOURNAL PANORAMA seit 1999 Leiter des Departments "Feature & Feuilleton" im Kultursender Österreich 1. Verantwortlich unter anderem für die Sendereihen HÖRBILDER, TONSPUREN, EX LIBRIS, AMBIENTE und einige mehr. Seit August 2006 Leitung Hörspiel.

Heinz Klunker Jahrgang 1933, aufgewachsen in Sachsen, Abitur in Riesa, Studium in Leipzig bis Mai 1955, danach in Münster und in Bochum. Freier Publizist und Theaterkritiker bereits während des Studiums. 1967 Redakteur für Politik und Feuilleton beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt, Hamburg. Seit 1977 und bis 1997 Abteilungsleiter für Politisches Feature und Politische Literatur beim Deutschlandfunk, Köln. Lebt in Berlin.
1971 Ernst-Reuter-Preis für das NDR-Feature "Ist Entspannungspolitik konterrevolutionär?" über die Folgen von Willy Brandts Ostpolitik in der DDR.
1972 Zeitstücke und Zeitgenossen - Gegenwartstheater in der DDR bei Fackelträger, Hannover (1975 als dtv-Band; 1985 Ingeborg Bachmann, Vierzig Gedichte mit Einführung; 1998 Maru_a Krese, Von der Bora verweht; ein Feature (Nachwort). Eiträge in Sammelbänden und Anthologien, regelmässige Theaterkritik in Theater heute, Theater der Zeit und Die Deutsche Bühne. Auswahlgremium für Kurzfilmtage Oberhausen und stücke-Festival Mühlheim a.d. Ruhr.

Helmut Kopetzky, geboren 1940 in Nordmähren (jetzt Tschechische Republik). Aussiedlung 1946 nach Fulda, Hessen. Nach dem Abitur 1960: journalistische Ausbildung (zweijähriges Zeitungsvolontariat) und Studium (Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Publizistik).
Anschließend Zeitungsreporter und Lokalredakteur in Fulda; Feuilleton-Redakteur in Berlin (DER ABEND), Kultur-Korrespondent und Theaterkritiker für eine Reihe westdeutscher Zeitungen. 1970 bis 1994 freiberuflicher Rundfunk-Autor und – Regisseur. 1994 bis 1998 Redakteur der Feature-Abteilung des SFB. Seitdem wieder free lance.
Für das Fernsehen in den siebziger Jahren zahlreiche Jugend- und Kindersendungen. Mehrere Filme in der ZDF-Reihe "Das kleine Fernsehspiel", Fernsehfeatures.
Seit 1981 ausschließlich für den Hörfunk tätig. Über 100 lange Radio-Features und Feature-Serien. Schwerpunkte: Erster und Zweiter Weltkrieg; Gesellschaftliches Leben in der Bundesrepublik; Sowjetunion/ Russland (Geschichtliche Darstellungen und Alltagsreportagen); Südamerika; Naher Osten (Syrien, Israel); die Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten. Hörspiele und zwei 16-stündige Radiotage für den Hessischen Rundfunk. Organisierte Feature-Workshops in Deutschland, den USA, Brasilien, Mexiko, Ecuador, Argentinien, Kenia, Polen, Rumänien, Moldawien, Tschechien, den Niederlanden, der Republik Irland und bei der EBU Master SCHOOL.
Lehraufträge der Universität Leipzig, Fachbereich Kommunikations- und Medienwissenschaften.

Linde Rotta, 1937 in Eisenstadt (Österreich) geboren, Fachabitur der Handelsakademie in Villach, mehrjährige Auslandsaufenthalte in Spanien, Italien, seit 1984 als Autorin und freie Journalistin in Deutschland wohnhaft (Frankfurt/Main, Lünen, Bonn, Leipzig), verheiratet, 4 Kinder. Autorin von Erzählungen, Essays, Märchen, Lyrik, Hörspielen, Features und Sachbüchern. Bücher - u.a.: "Reserviert für zwei", Erzählungen, Berlin 1987, "Der Teufel und das Paradies -Umbrische Legenden", Stuttgart 1989, "Der Tag wird Legende", Lyrik, München 1989, "Wege aus der Drogensucht" (Pseud. Linda Reichmann), München 1996 und "Leben lohnt sich doch" - Drogenausstiegsbiographien, Freiburg 1995; Hörspiele - u.a.: "Wieder einmal Wien" (WDR 1989), "Getting fame" (WDR 1991), "Wie Pedro Jil sein Glück machte" (DLR 1998); Hörfunk-Features - u.a.: "Kennen Sie Pasolini?" (WDR 1985) "Die raffinierte Regie Gottes - Leipzig, Oktober 1989" (DLF 1991), "Wechseljahre einer Königin - die Cunard-Linie und ihr Flagschiff QE 2", (DLF 2001), "Es ging seinen Gang - Aufstieg und Fall eines Buches in der DDR" (MDR 2003), "Die Schulbank der roten Dichter - Das Leipziger Literaturinstitut" (DLF 2005); Auszeichnungen - u.a.: Erzähl- und Hörspielpreis des Ostdeutschen Kulturrates 1984 und 1985, Nominierung für den Bachmann-Wettbewerb 1987, Bertelsmann-Erzählwettbewerb 1987/88.


